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Freierfilm

Verband

Portrait & Ziele

Portrait

Der ARF/FDS ist der Zusammenschluss der schweizerischen Filmemacherinnen und Filmemacher (Filmautoren, Drehbuchautoren, Regisseure, Autoren- bzw. Regisseur-Produzenten) und vertritt die Interessen des freien Films in der Schweiz. Der Verband setzt sich für die Entwicklung eines eigenständigen schweizerischen Films, für eine vielfältige Filmkultur in der Schweiz und für die künstlerischen und beruflichen Interessen seiner Mitglieder ein. Er wurde 1962 von Alain Tanner, Claude Goretta, Henry Brandt, Walter Marti, Herbert E. Meyer, François Bardet und Jean-Jacques Lagrange gegründet. Zu ihnen stiess bald auch Alexander J. Seiler. Aktuell zählt der Verband ungefähr 220 Mitglieder aus der ganzen Schweiz.

Ziele für die Zukunft

  • Wahrung der kreativen Gestaltungsfreiheit und politischen Handlungsfähigkeit. Wir setzen uns für die Entwicklung eines eigenständigen schweizerischen Films, für eine vielfältige Filmkultur und für unsere beruflichen Interessen ein. Zentrale Anliegen sind hier die Erhöhung des Filmkredites und die qualitative wie kulturelle Ausrichtung der Förderung. Wir machen auf nationaler und internationaler Ebene Kulturpolitik und leisten Lobbyarbeit für den Schweizer Film. Als eine vom Bundesamt für Kultur (BAK) anerkannte und unterstützte Standesorganisation vertritt der ARF/FDS die unabhängigen Filmschaffenden und ist Ansprechpartner von Behörden, politischen Organen und kulturellen Institutionen. Wir engagieren uns seit dem Wiedereintritt der Schweiz ins Media-Programm mit neuer Motivation in der europäischen Filmpolitik und setzen uns ein für die Verteidigung der ‚diversité culturelle‘ und des ‚droit morale’ der Kulturschaffenden bei der WTO und anderswo.
  • Mut, Kreativität, Risikobereitschaft und Produktivität im Schweizer Film, damit starke Filme entstehen, mit denen wir unser Publikum erobern. Wir unterstützen und beteiligen uns an Aktivitäten welche die Entwicklung des schweizerischen Filmschaffens und des Films in der Schweiz fördern. Einer unserer Schwerpunkte liegt auf der Auseinandersetzung über unsere künstlerische Identität und der Diskussion von Form und Inhalt anhand von Filmen aus dem In- und Ausland. Wir setzen uns für Förderkonzepte und Rahmenbedingungen ein, die kulturelle und kreative Entfaltungsmöglichkeiten eröffnen.
  • Verhältnis und Zusammenarbeit mit der Filmbranche und anderen Kultursparten. Wir wollen einen kulturell und ökonomisch erfolgreichen Schweizer Film, gute Beziehungen in der Branche über die Generationen hinweg und mit den involvierten Institutionen, denn nur so gelingt die notwendige Konzentration der Energien und Ressourcen. Wir bemühen uns, eine Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe über die Generationen hinweg aufzubauen, aber auch zwischen unseren Mitgliedern und mit anderen Kulturschaffenden.
  • Unsere Erwartungen an die Schweizer Filmpolitik. Klare und einfache Spielregeln und Strukturen zur Schaffung von Vertrauen und Transparenz, damit Raum für Unerwartetes und Überraschendes entsteht. Vom Bund erwarten wir eine kulturell ausgerichtete Filmpolitik und weiterhin die Verbesserung der Rahmenbedingungen, die das vorhandene kreative Potential in seiner Vielfalt stärken, Risikobereitschaft fördern und die arbeitsrechtliche und soziale Situation der Filmschaffenden verbessern.
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